Autor

Bereits 1983 konnte der damals 18-jährige Autor als Schauspieler in Ludwig Thoma’s „Erster Klasse“ erste Bühnenerfolge feiern und bekam so den richtigen Geschmack am Volkstheater. Schließlich stieß er zur Neuwirtbühne in Großweil, zu deren 20-jährigem Bestehen er „Endstation“, sein erstes eigenes Stück, schrieb. Der grandiose Erfolg beweist, daß sein Konzept, herzhaftes, humoriges und hintergründiges Volkstheater mit authentischen Handlungen und abseits von krachledernen Klischee’s zu favorisieren, beim Publikum großen Anklang findet. Die Theaterwelt darf sich freuen, denn das nächste Stück ist schon in Arbeit.

Zwei Volksstücke von Josef Daser sind derzeit erhältlich beim Mundartverlag

Weitere Theaterstücke von Josef Daser - Anfrage über info@josefdaser.de


2018: Wechselspui - eine Komödie

Das brandneue Stück von Josef Daser wird derzeit auf der Neuwirtbühne Großweil aufgeführt.Kartenvorverkauf und Spieltermine unter Tel.: 08851 923966

Die Gegebenheit handelt Ende der 60er Jahre. Der erfolgreiche Galopper Cool Casanova ist soeben wieder als Sieger über die Ziellinie gegangen und sein Besitzer Hans-Jörg Heiterwanger lässt sich feiern. Der preisgekrönte Hengst steht bei diversen Mitbewerbern auf der Wunschliste, unter anderem auch bei dem zwielichtigen Pferdehändler Resch. der selbige fädelt mit geschickter Arglist einen ungewöhlichen Deal ein und macht sich eine spezielle Affinität von Gestütsbesitzer Heiterwanger zu nutze. Der junge Wiggerl unterschreibt in einem schwachen Moment einen folgenschweren Vertrag und es kommt zu einem heiklen Tauschgeschäft, dass im Hause Heiterwanger für allerlei Aufsehen sorgt.

 

2017: "Andreas Vöst" von Ludwig Thoma - Theaterfassung/Dramaturgie

Der Roman basiert auf einem authentischen Geschehen aus dem Jahre 1899, das Thoma als Anwalt in Dachau miterlebt hat. Zentrales Thema ist die Auseinandersetzung zwischen der Katholischen Zentrumspartei und der Bauernbewegung Ende des 19. Jahrhunderts, welches Josef Daser hier in ein dramatisches, zeitgeschichtliches Theaterstück verfasst hat.

 

2016/17: Schihüttn Zuaschüttn - ein grotesker Hüttenzauber

Eine beschauliche Schihütte, umgeben von Latschenwäldern, fernab der großen Schickeria-Tempel. Ein Hüttenwirt, verdrießlich und muffig im Umgang mit der Allgemeinheit. Eine bizarre Gesellschaft trifft aufeinander, rein zufällig oder auch beabsichtigt. Verborgene Attribute kommen zum Vorschein und erhitzen die Gemüter. Plötzlich ein Lawinenabgang….Tatsache oder nur Behauptung? Was führt der sonderbare Theo im Schilde und wann eskaliert der ganze Hüttenzauber? Es bleibt bis zum (bitteren?) Ende spannend!

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2014: Der Kutscher und sein Kini - eine historische Komödie

Man schreibt das Jahr 1886. Nach seinem letzten Besuch der Hochkopfhütte oberhalb des Walchensees, verlässt König Ludwig II. Ende Mai seine dortige Bergresidenz und macht sich mit seiner Equipage auf dem Weg nach Schloss Berg. Wenige Zeit später, bei Nacht und Nebel, bittet der königliche Kutscher in einem Fischerhaus in Urfeld um Quartier. Nicht nur ein angeblicher Attentatversuch auf seine Majestät und dessen Verbleiben geben Rätsel auf. Wer ist dieser Kutscher wirklich? Eine Komödie mit dubiosem Verlauf, in der eine durchreisende Gräfin und der Posthalter von Walchensee die entscheidende Wendung geben.

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2013: Schwuhplattler - ein gar (un)moralisches Volksstück in 3 Akten

Den Polizisten Max, seinen Cousin und Wirt Lorenz und den Apotheker Leopold verbindet seit der Jugend eine Freundschaft. Man lebt seit jeher im selben Dorf, hat viel gemeinsam erlebt, hilft sich, kennt sich. Auch den Landwirt Benedikt Moarhakl, der Leopolds Schwester Kathi geheiratet hat und dessen Präsenz im Dorf aus verschiedenen Gründen kaum zu ignorieren ist, erträgt man gemeinsam und kann sogar über ihn lachen, ebenso wie über die unübersehbaren Annäherungsversuche von Leopolds russischer Ehefrau Svetlana gegenüber Max. Doch dann kommt plötzlich etwas ans Licht, das die Freundschaft auf den Prüfstand bringt und auf einmal ist nichts mehr wie vorher. Man sieht sich zum ersten Mal mit weit auseinander klaffenden Moralvorstellungen konfrontiert und über das Sprichwort "wo die Liebe hinfällt" lacht manch einer nicht mehr. Und da ist die bisher scheinbar ungetrübte Freundschaft plötzlich an eine Grenze angelangt, die offensichtlich nicht überschritten werden kann...

Youtube-Trailer


2004: Endstation - Komödie in 3 Akten

Im Hause des Spediteurs steht es nicht zum besten. Seit die neue Eisenbahnstrecke bis zum Nachbarort Fieberbrunn verlegt wurde, sind die Geschäfte seines Fuhrgeschäftes rückläufig. Auch in sein „Wirtshaus zum Spediteur“ verirrt sich kaum noch ein Gast; denn die Ausflügler aus der Stadt kehren nun beim bequem per Bahn erreichbaren Fieberbrunner Bruckenwirt ein. Stiefsohn Vinzenz spricht seit dem Tod der Mutter immer mehr dem Alkohol zu, was dem ganzen auch nicht gerade zuträglich ist. Einzig die attraktive neue Hauserin scheint mit ihrer „Fürsorge“ für den Spediteur etwas Freude in dessen Trübsal zu bringen und er gerät zunehmend unter ihren Einfluß. Gemeinsam mit Theres versucht der skrupellose Salvermoser die Notlage des Spediteurs für seine Zwecke auszunützen und es scheint den beiden zu gelingen, daß dieser bald in jeder Weise der „Endstation“ zustrebt. Wenn... ja wenn nicht in letzter Minute ein „taubstummer“ Zuagroaster eine entscheidende Entdeckung gemacht hätte...

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